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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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2. Ortsteiltreffen im Ortskern Hüllhorst

Veranstaltungen

Applaus für Bürgermeister Wilhelm Henke.

Heute Abend war das 2. Ortsteiltreffen 2015 in Hüllhorst am Sportplatz. Gut 30 Bürgerinnen und Bürger trotzten dem Regen und nutzten die Gelegenheit, in geselliger Runde einige Kleinigkeiten anzusprechen, die ihnen am Herzen liegen. Der SV Hüllhorst-Oberbauerschaft stellte den Vereinsraum zur Verfügung und die "Alten Herren" punkteten als ehrenamtlicher Thekendienst. Zum Schluss gab es noch Bratwürstchen und gute Gespräche...

„Willkommen im schönsten Ortsteil der Gemeinde!“, eröffnete Jürgen Wiemann (CDU) als Ortsvorsteher des Ortsteils Hüllhorst den Abend. Seinen „besonderen Gruß“ richtete er an den scheidenden Bürgermeister Wilhelm Henke. „Ich hoffe, du wirst hier in Hüllhorst bleiben, auch in den Vereinen. Wir sind immer gut zusammen ausgekommen!“, lobte Wiemann sichtlich bewegt die Zusammenarbeit mit Willi Henke, der nun auch hier sein letztes Ortsteiltreffen leitend veranstaltete. Ferner begrüßte er die Bürgermeisterkandidaten Bernd Rührup aus Holsen (SPD) und Elmar Vielstich (CDU; aus Vlotho).

Wiemann sprach vor der Bürgeraussprache zunächst den Fortschritt an, den es um das ehemalige Deutsche Haus zu berichten gibt: Es wird ein Fahrradgeschäft entstehen, eine Bäckerei und ein Café und an der Gesamtschule seien neue WCs installiert worden. „Willi, hier läuft es ordentlich. Vielen Dank für die guten Jahre. Das hat immer gut mit uns zusammen geklappt.“

Wilhelm Henke erntete auch hier Beifall und resümierte: „Es waren sicherlich lehrreiche Jahre. Man lernt die Menschen einer Gemeinde kennen, gestaltet die Prozesse mit.“, und hob hervor, dass die Sportanlage schön geworden sei, auf der man sich befinde. Das sei auch der Verdienst der Ehrenamtlichen, die hier umsichtig alles pflegen würden. „Als Gemeinde haben wir mit einem tollen Gerät dazu beisteuern können.“

Doch die Anlage würde nicht nur von Vereinsmitgliedern genutzt, kam der erste Kritikpunkt von einigen Bürgern. Auch „Unorganiserte“ würden sich hier am Wochenende vermehrt treffen. Henkes Vorschlag: „Dann lasst sie uns einfangen. Sicherlich ist für jeden etwas dabei, was hier an Vereinsaktionen angeboten wird!“

Ein Evergreen unter den Themen war auch in diesem Jahr der Bereich Schillerstraße/Gartenweg, wo Anwohner nicht für ausreichend Strauchschnitt auf ihrem Privatgelände sorgen würden und somit Verkehrsteilnehmer durch verminderte Sicht im sgn. Sichtdreieck beitrügen. Gleiches gelte „Im Lohagen“. Henke und Wiemann machten deutlich, dass Anwohner angeschrieben würden, um darauf aufmerksam zu machen und Abhilfe zu schaffen. Da dieses nicht immer fruchte, schlug Wiemann vor, vermehrt mit Buß-oder Verwarngeldern zu ahnden.

Andreas Jäger (CDU) sprach  noch „ein echtes Problem vor allem am Wochenende“ an: Das Schulgelände und die Bereiche drum herum würden als Parkfläche nicht ausreichen und die Gemeinde solle anliegende Flächen dazukaufen, um hier Abhilfe zu schaffen. Sogleich richtete er als Wahlkampfleiter mit einforderndem Nachdruck das Wort an den  Bürgermeisterkandidaten Elmar Vielstich (CDU) mit der Bitte, ´spontan` einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten.

Hier reagierte Bürgermeister Wilhelm Henke in gewohnt souveräner Art: „Wir machen aus den Ortsteiltreffen jetzt und hier keinen Wahlkampf. Der Abend gehört den Bürgerinnen und Bürgern!“ und ergänzte sachlich informierend: „Viele Versuche in der Vergangenheit haben gezeigt, dass wir keine Fläche dazu bekommen können.Wir können also nicht heilen, sondern nur lindern.“ Die Markierungen wären so eine angebotene Hilfestellung für die Verkehrsteilnehmer.

Außerdem waren sich die Anwesenden einig, dass es im Grunde ausreichend Parkmöglichkeiten im Ort geben würde. “Dann können eben einige, die das gerne hätten, nicht direkt auf den Sportplatz fahren, sondern müssen ein paar Schritte gehen.“

Einzusehen war hingegen der Hinweis, dass „Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholen wollen, sogar bei mir vor der Buchhandlung kreuz und quer parken und meinen Kunden den Platz wegnehmen.“

Der Wunsch des Ortsvorstehers, auch hier regelmäßig zweimal pro Woche kontrollieren zu lassen und ein Verwarngeld zu verhängen, stieß bei den Bürgerinnen und Bürgern auf geteilte Meinung. Henke: „Wir müssen doch auch an die Vernunft der Eltern appellieren können! Für alles andere müsste die Gemeinde Politessen anstellen, die einfach nicht bezahlbar sind“.

Für eine hitzige Diskussion sorgte der Hinweis Eberhard Schröders, dass es ab diesem Jahr die Bunte Adventstraße nicht mehr geben solle. Der Bürgermeister versicherte: „So schade, wie wir das vielleicht alle finden, aber es sind neue Konzepte im Gespräch" und ein Treffen für weitere Planungen gäbe es jetzt im August.

Letzter Punkt des Abends war das zuwuchernde Regenrückhaltebecken im Neubaugebiet Ingelmunster. Auch hierzu konnte Henke versichern, dass das Problem bekannt sei und sich darum bereits gekümmert würde. Auf Nachfrage des Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe erklärte Wilhelm Henke: „Das ist ein wirklich schöner Park geworden. Auch mit Wohneinheiten für junge Leute.“ Lediglich ein Grundstück ist noch frei und zu erwerben.

So klang der Abend beim geselligen Stelldichein und vielen Gesprächen harmonisch aus.