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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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7. Ortsteiltreffen in Büttendorf

Kommunalpolitik

Raserei und Schwerlastverkehr an der Lusmühlenstraße belasten Anwohner und gefährden die Sicherheit

Für Ortsvorsteher Günter Niedringhaus ist das jährliche Ortsteiltreffen mehr als eine „öffentliche Sprechstunde“ des Bürgermeisters. „Man merkt auch bei den Beratungen im Rat und bei Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung, dass die Anregungen aus diesen Treffen ein großes Gewicht haben“, betonte Niedringhaus bei der Begrüßung von rund 30 Büttendorfern, die sich bei (zunächst) schönem Wetter unter dem Ahornbaum an der Grundschule zusammengefunden hatten und bei einem kurzen Regenguss in den Dorfgemeinschaftsraum ausweichen konnten.

Beim Treffen ging es wieder um viele Themen rund um den Ortsteil, die konstruktiv und sachlich besprochen wurden. Doch in Büttendorf zeigte sich auch: Nichts geht über eine gesunde Streitkultur! Und dass das auch unterhaltsam sein kann, haben Heinz Rullmann und Herbert Arning bewiesen. Sie sind langjährige Schulkameraden und Freunde, doch beim Thema „Lusmühlenstraße“ geraten sie sich regelmäßig „in die Haare“. Rullmann gehört zu den Anwohnern dieser vielbefahrenen Straße und ist froh, dass die Raserei durch die jetzige „rechts-vor-links-Regelung“ wenigstens etwas eingedämmt wurde. Arning will demgegenüber, dass die Lusmühlenstraße wieder Vorfahrtsstraße wird, damit der Verkehr zügig durchfahren kann. Selbst die ausgleichende Gesprächsführung von Bürgermeister Wilhelm Henke vermochte es kaum, die beiden „Streithähne“ zu beruhigen. Fakt ist, dass der Straßenverkehr –wie überall- auch in der Lusmühlenstraße deutlich zugenommen hat. Die Anwohner berichten von fast 1.000 PKWs und 30-40 LKWs, die diese Straße täglich benutzen. Ein Problem auch hier: Die Navigationsgeräte führen die Straße Hangesch/Lusmühlenstraße als kürzeste Strecke zwischen der B 239 und dem Gewerbegebiet Hüllhorst. Einige Anwohner hatten darum mit Unterstützung von Ortsvorsteher Günter Niedringhaus bereits im letzten Jahr die Sperrung des „Hangesch“ für den Schwerlastverkehr beantragt, zumal der „Hangesch“ mit 2,80 Metern zu schmal für den Begegnungsverkehr sei. Dies wurde von der CDU/FDP-Mehrheit im Bau- und Wegeausschuss abgelehnt. (s. hierzu auch Artikel (hier bitte Mausklick) aus der NW vom 15. September 2008, der hier im Downloadbereich zur Verfügung steht) Die neue Vorfahrtsregelung hilft wenigstens, die Geschwindigkeit etwas zu drosseln. Das Problem sind nach wie vor die Drängler und die Raser. Die lassen sich auch durch zusätzliche Schilder nicht zur Vernunft bringen. Wilhelm Henke sagte zu, nach den Schulferien an dieser Stelle mit den gemeindeeigenen Messgeräten anzurücken und die Daten dann an das Straßenverkehrsamt in Minden weiterzuleiten. Die weiteren Themen des Ortsteiltreffens in Büttendorf
  • Pflege der an den Schulhof angrenzenden Flächen
  • Pflege der Grabstellen, Mülltrennung und Wege auf dem Friedhof
  • Grass- und Heckenschnitt an den Straßen
  • Streckenführung beim Schulbusverkehr
  • Künftige Pflege des Dorfplatzes
  • Pflege des Rad- Gehweges in der Ortsdurchfahrt (Büttendorfer Str.)
  • Reinigungsfragen an der Grundschule
  • Schlaglöcher in einzelnen Straßen
Wilhelm Henke nahm die Punkte in seine „ToDo-Liste“ auf, betonte aber, dass für einige der dargestellten Wünsche die Anlieger selbst zuständig seien (z.B. Pflege und Winterdienst auf den Bürgersteigen in der Ortsdurchfahrt) und die Gemeinde nur begrenze Möglichkeiten habe, Aufgaben davon zu übernehmen. Positiv wurde des Weiteren angemerkt, dass auch die Grundschule in Büttendorf beim Investitionspaket aus dem Konjunkturprogramm berücksichtigt wurde. Hierzu ergänzte Bürgermeister Wilhelm Henke: „Die Gemeindeprüfungsanstalt kritisiert uns zwar regelmäßig dafür, dass die Gemeinde Hüllhorst im Vergleich zu anderen Kommunen zu viel Geld für die Gebäudeunterhaltung ausgeben würde, doch diese Kritik kann ich gut aushalten, denn Investitionen in die Substanzerhaltung sind gut angelegtes Geld.“