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Achim Post für Minden-Lübbecke im Bundestag

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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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Bürgermeister Wilhelm Henke setzt in Schnathorst seine jährliche Sommertour fort

Kommunalpolitik

Sporthallenentscheidung im Mittelpunkt der Schnathorster Bürgergespräche

Sondersitzung des Rates bislang nicht beantragt

Für die Schnathorster ist die Standortfrage für eine mögliche neue Sporthalle eine klare Sache: Der frühere Vorsitzende des SV-Schnathorst, Hans Schwitalski, trug beim heutigen (8.7.) dritten Ortteiltreffen von Bürgermeister Wilhelm Henke erneut die Argumente vor, die für einen Bau an der Grundschule Schnathorst sprechen:

Schnathorst sei ein städtebaulicher Erntwicklungsschwerpunkt, die Schule habe mit ihrem Offenen Ganztagsangebot einen zusätzlichen Raumbedarf und Schnathorst habe den größten Anteil an aktiven Handballern. Tengern sei ein Fussballort und Schnathorst ein Handballstandort, so Schwittalsky weiter. „Sporthallen gehören da hin, wo sie gebraucht werden“, betonte das Schnathorster SPD-Ratsmitglied Karl-Heinz Ortmeier. Ortsvorsteher Reinhard Scheerer begrüßte fast 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger und sorgte für kühle Getränke im Dorfgemeinschaftshaus Schnathorst. Henke lobte die Schnathorster Vereins- und Dorfgemeinschaft, die nach dem letzten Ortsteiltreffen viel auf die Beine gestellt habe. Beispielhaft nannte er die Aktivitäten rund um das Dorfgemeinschaftshaus, das Boule-Spielfeld sowie das Kleinspielfeld. Die weiteren Maßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus seien noch in Arbeit und über die Gestaltung des Vorplatzes sei ein Zuschuss des Landes in Höhe von 40% der Gesamtkosten in Höhe von 68.000 EUR in Aussicht gestellt. Der Bau- und Wegeausschuss müsse hierüber noch entscheiden. Zum Standort der Sporthalle betonte Henke: „Es wird keine Entscheidung ohne gründliche Vorarbeiten geben, die bis zu Ende, also über die gesamte Laufzeit gerechnet ist. Hierbei spielen die Finanzen, die sportlichen Interessen und selbstverständlich auch die schulischen Belange eine Rolle.“ In eine solche seriöse Berechnung müsse selbstverständlich auch das interessante Angebot des örtlichen Sponsors einfließen. Gleichzeitig betonte er, dass unabhängig von der Standortentscheidung für die Sporthalle an beiden Schulen die notwendigen Baumaßnahmen erfolgen müssen. Dies sei auch Gegenstand der derzeitigen Berechnungen. Der vom CDU-Bürgermeisterkandidaten erneut vorgetragenen Forderung nach einer Sondersitzung des Rates entgegnete SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Reinhard Wandtke, dass nach der Gemeindeordnung 20% der Ratsmitglieder, also 7 Mandatsträger eine solche Sondersitzung beantragen könnte. Bisher habe aber auch die CDU-Fraktion keinen entsprechenden Antrag gestellt.
Henke betonte, dass die vorgesehene Beschlussfassung im Haupt- und Finanzausschuss von allen Fraktionen im Gemeinderat so vereinbart sei.
Die weiteren Themen:
  • Die Verkehssituation im Schnathorster Dorfzentrum
  • Die Breitbandversorgung für einen schnellen Internetzugang in der Gemeinde
  • Die 26 fehlenden Meter beim Bürgersteig an der Bahnhofstraße
  • Das zunehmende Parken auf dem Bürgersteig
  • Der Vandalismus in Schnathorst
  • Die guten Gespräche mit Jugendlichen, die sich rund um den Sportplatz aufhalten
  • Die Nutzung des Schulhofes für Kinderspiele, auch außerhalb der Schulzeit
  • Die Zukunft des künftig nicht mehr genutzten Feuerwehrgerätehauses
Wilhelm Henke bedankte sich am Schluss der Veranstaltung für das große Interesse und die engagierte Diskussion.