Suchen

 

E.-Wi. Rahe: Ein Hüllhorster im Landtag

 

Achim Post für Minden-Lübbecke im Bundestag

Achim Post_Block links_k

 

Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

BerndRuehrupPortrait

 

Die Entscheidung ist ein Gewinn für die ganze Gemeinde

Kommunalpolitik

Rat fasst Doppelbeschluss und unterstützt ausgewogenen Vorschlag des Bürgermeisters Wilhelm Henke

Der Gemeinderat hat in seiner heutigen Sondersitzung (15. Juli 2009) dem Vorschlag (Hintergründe finden Sie im Artikel; bitte hier anklicken) von Bürgermeister Wilhelm Henke mit 22 Ja-Stimmen gegen 9 Stimmen zugestimmt. Zwei Ratsmitglieder waren zu dieser Sondersitzung wegen Urlaub verhindert:

  • Die Sporthalle in Schnathorst wird für den schulischen, sportlichen Bedarf und nicht zuletzt für die räumlichen Anforderungen des Offenen Ganztagsbetriebs ausgebaut. Außerdem werden Energiesparmaßnahmen in der Halle durchgeführt.
  • In Tengern wird die vorhandene Sporthalle auf eine Hallengröße von 22x44 Metern erweitert und die Sanitäranlagen nebst Duschen sowie Außenumkleideräume erweitert bzw. saniert.
„Das war eine Sternstunde der Demokratie in der Gemeinde“, so kommentierte Bürgermeister Wilhelm Henke die Entscheidung nach der Ratssitzung und er bedankte sich bei allen Ratsmitgliedern für die sachliche Beratung in den letzten Wochen. Die fast 100 Bürgerinnen und Bürger (zumeist Sportler) applaudierten nach der offenen Abstimmung –auch über die Ortsteilgrenzen hinaus. CDU-Fraktions-Chef Günter Obermeier unternahm zwar noch den Versuch, Wahlkampfstimmung aufkommen zu lassen und warf dem Bürgermeister mangelnde Nähe zur Wirtschaft vor: er hätte die Unterstützung heimischer Unternehmen bereits vorher einkalkulieren können. Henke betonte dem gegenüber ausdrücklich das Engagement, das der Unternehmer Siegbert Wortmann (der mit seinen Söhnen als Zuhörer in der Ratssitzung anwesend war) bereits in der Vergangenheit auch bei anderen Projekten zum Wohle der Gemeinde eingebracht habe (z.B. EDV-Ausstattung der Hüllhorster Schulen und beim Kunstrasenplatz in Hüllhorst). Kein Bürgermeister könne sich leisten, den Kontakt zu den heimischen Wirtschaftsunternehmen zu vernachlässigen, geschweige denn, Angebote zu ignorieren. „Ich finde dieses zusätzliche Engagement großartig. Als wir dieses Angebot vorliegen hatten, haben wir selbstverständlich neu gerechnet und sind zu unserem jetzigen Beschlussvorschlag gekommen.“, betonte Henke in der Ratssitzung.
Nachdenklich, vorausschauend, ausgleichend und besonnen
– das ist typisch für Wilhelm Henke. Sein bescheidener Kommentar zu dem guten (und in Wahlkampfzeiten mutigen und konsequenten) Beschlussvorschlag:
„Diese Entscheidung ist ein Gewinn für die Schulen in den Ortsteilen und für den Sport in unserer gesamten Gemeinde.“