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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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Inklusion fördern - Gemeindeverband besucht LWL in Münster

Kommunalpolitik

Im Foyer des Landschaftsverbandes. Reinhard Wandtke bedankt sich bei Ulla Lindstedt und Meltem Sahin (Mitte rechts)

Hüllhorst (schw). Die Mitglieder des Hüllhorster SPD Gemeindeverbandes unternahmen am Wochenende eine Informationstour nach Münster zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe.  Ulla Lindstedt, Mitglied des SPD Fraktionsvorstandes im LWL, begrüßte die Delegation mit einem herzhaften Frühstück und einem aufschlussreichen Informationsfilm über die Aufgaben und Arbeitsfelder des Landschaftsverbandes. 

„Wir müssen unbedingt die hervorragenden Leistungen des LWL auch in unserem heimischen Bereich kommunizieren und der Bevölkerung das weite Spektrum dieser Angebote noch transparenter machen!“, hob Reinhard Wandtke, Vorsitzender des SPD Gemeindeverbandes, hervor.

 

„In Westfalen-Lippe leben rund 8,2 Mio. Menschen.“, formulierte Lindstedt und präsentierte das neue Video des Landschaftsverbandes (LWL): Der LWL kümmert sich vorwiegend um die Menschen mit Behinderungen, auch psychisch Erkrankte und übernimmt viele kulturelle Aufgaben im Auftrag der Städte und Kreise in dieser Region. Diese sind auch Mitglied im LWL. So fördert der LWL hier beispielsweise 35 Förderschulen für Kinder mit Behinderung, 21 Kliniken für psychisch Kranke und ist ebenso Träger von 17 Museen. Rund 16 Tausend Menschen arbeiten derzeit für den LWL. Abgeordnete aus den Kreisen und Städten bilden die Landschaftsversammlung, das höchste Entscheidungsgremium. Mit eigenständigen Koordinationsstellen, Anlaufpunkten, Hilfeportalen steht der LWL mit einem vielschichtigen Leistungsspektrum zur Verfügung. Dazu gehören ebenso vier Tageskliniken für Kinder und Jugendliche und sechs Forensische Kliniken; drei neue sind bereits in Planung. Ziel in allen Bereichen ist, das Leben einfacher zu gestalten sowie die Inklusion zu fördern.

Nach einer intensiven Diskussion und der Erarbeitung der Bedeutung für die Kommunen, schlenderten die Hüllhorster über den großen Wochenmarkt.

   

Anschließend ging es mit Norbert Stegemann, einem Münsteraner Städteführer, durch die Stadt. „Toleranz durch Dialog“ heißt beispielsweise ein 15 Jahre junger „Sitzplatz aus Metallbänken“, der sich auf dem „Platz des Westfälischen Friedens“ befindet.

 

„Zuvor  war das hier ösig und trostlos.“, lockte Stegemann Hüllhorsts Bürgermeister zum Gespräch auf die Designer-Sitzgelegenheit, beschrieb mit vielen Späßen und Anekdoten ebenso „den Münsteraner ansich“, den man sehr gut an Haltung und Outfit beim Fahrradfahren erkennen könne – vor allem auf der fast fünf Kilometer langen Strecke rund um Münster, auf der sich einst die Stadtmauer befand.

Meltem Sahin, Mitarbeiterin im LWL, begleitete die Hüllhorster noch zum Besuch ins Planetarium und LWL-Naturkundemuseum.

 

Reinhard Wandtke formulierte am Ende des Tages noch einmal das Gemeinschaftsfazit: „Ich möchte mich ganz herzlich für das tolle Programm bedanken, das Meltem Sahin und die SPD-Fraktion im LWL für uns heute zusammengestellt haben. Die ganze Gruppe ist sehr beeindruckt über das persönliche Engagement.“ Der Ausflug klang bei einem zünftigen Buffet im Hotel-Restaurant Kahle Wart aus.