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E.-Wi. Rahe: Ein Hüllhorster im Landtag

 

Achim Post für Minden-Lübbecke im Bundestag

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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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Land fördert Führerscheine für ehrenamtliche Feuerwehrleute

Landespolitik

Künftig auch für die Jüngeren erlaubt zu fahren...

Bis zu 150.000 Euro für die Lebensretter im Mühlenkreis

Kreis Minden-Lübbecke. Mit guten Nachrichten für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren kommen jetzt die SPD-Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe und Inge Howe aus Düsseldorf zurück...

Mit guten Nachrichten für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren kommen jetzt die SPD-Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe und Inge Howe aus Düsseldorf zurück: „Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt ein weiteres positives Signal zur Stärkung des Ehrenamtes und für die Gewinnung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Gefahrenabwehr.
Deshalb fördert das Land bis zum Jahr 2022 im Mühlenkreis bis zu 168 Fahrerlaubniserweiterungen mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 800 Euro für die Erweiterung auf die Klasse C1 und 300 Euro auf die Klasse BE“, erklärte Rahe.

Insgesamt stelle das Land in den kommenden zehn Jahren fünf Millionen Euro für den Erwerb der notwendigen Fahrerlaubnis zur Verfügung. „Für die aktiven Feuerwehren hier im Mühlenkreis bedeutet dies ca. 150.000 Euro zusätzlich für ihre Weiterbildung.“

Die freiwilligen Feuerwehren im Kreis Minden-Lübbecke haben vielfach Fahrzeuge im Einsatz, die das mit Führerscheinklasse B erlaubte zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen deutlich übersteigen.
Feuerwehrleute, die ihren Führerschein nach 1999 gemacht haben, dürfen diese Einsatzfahrzeuge somit nicht steuern – im Notfall ein großes Problem für die Freiwilligen Wehren.

Viele Feuerwehrleute müssen daher einen Führerschein der Klasse C1 erwerben – der ist allerdings kostspielig.

„Der erweiterte Führerschein kann dann auch privat und beruflich genutzt werden“ weist Rahe auf die Vorteile für die Feuerwehrleute hin.

Insgesamt engagieren sich im Mühlenkreis rund 3.300 Menschen ehrenamtlich in der Feuerwehr. Dazu kommen noch die Mitglieder der Jugendfeuerwehren und die hauptamtlichen Wachleute.