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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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Lokaltermin Am Brückenkopf

Kommunalpolitik

Es gibt einiges zu besprechen - Anwohner bringen Verbesserungsvorschläge ein

Tengern. „Wenn die Bürger etwas bezahlen, sollen sie es auch ordentlich haben“, zeigte Joachim Struckmeyer vom Bauamt am Mittwochnachmittag bei einer Ortsbesichtigung Am Brückenkopf Verständnis. Stein des Anstoßes der aktuellen Beschwerden sind tatsächlich Steine sowie Matsch.

Die Brücke ist fertiggestellt. Die Anwohner sind eigentlich zufrieden.

Doch immer wieder kamen jüngst Hinweise, dass der Straßenausbau – genauer: die Seitenbefestigung entlang der Straße noch nicht nach Plan erfolgt sei. Vorgesehen war, die Einfahrten zu den Wohnhäusern mit Steinen und einer Entwässerungsrinne aus Stein zu versehen. Das ist passiert. Die Zwischenstücke zur nächsten Einfahrt sollten mit einem speziellen Stein-Lehmgemisch (Schotterrasen) aufgefüllt werden, auf dem auch Rasen wächst. Gesät wurde dieser von der durchführenden Baufirma bereits im Winter.

Doch nach wie vor ist der Rasen nicht gewachsen, Schlamm macht den Anwohnern zu Schaffen, wenn es regnet und die PKW über diese Seitenstreifen fahren. Im Frühjahr säte der Bauhof dann erneut ein und setze auch die ersten Begrenzungspfosten, damit dort nicht geparkt werden kann. Doch nach wie vor grünt es dort nicht. Eingeladen zu diesem Lokaltermin hatte der SPD-Ortsverein, an den diese und andere Mängel herangetragen wurden. Die Anwohner wiesen vor allem auch auf neu gesetzte Gullis hin, „die hier gar nicht hingehören, sondern da, wo auch das Regenwasser tatsächlich abfließt oder versickern kann“, so die Nachbarschaft Am Brückenkopf.

Die Anwohner hatten auch Vorschläge zu unterbreiten, „die von der Verwaltung erst geklärt werden müssen“, so Struckmeyer. „Eine vorübergehende Einbahnstraße würde helfen, dass der Rasen wachsen kann, hier nichts mehr verschlammt oder Löcher in den Seitenstreifen entstehen.“, hieß es aus den Reihen der Tengeraner und mit Bändern könnten die Seitenstreifen so lange abgesperrt werden, bis alles in Ordnung ist. „Wir müssen als Anwohner auch selbst dafür sorgen, dass dann niemand auf den frisch eingesäten Flächen parkt“, gibt Anwohner Erich Cardinal zu verstehen. Doch an der Fehlsetzung einiger Gullis könne man jetzt nichts mehr ändern, weil das Bauprojekt abgeschlossen ist und der Bau-Planer mittlerweile insolvent, bestätigte Struckmeyer auf deren Anfrage.

Aber auch die roten Klinkersteine, die neu verlegt wurden, sind zum Teil entweder gespalten und weisen überdies zahlreiche Schäden auf: Die Kanten bröckeln, brechen ganz ab und auch Löcher sind mittlerweile vorhanden. „Das muss natürlich nachgebessert werden“, bestätigt der Bauamtsmitarbeiter, „immerhin haben wir darauf fünf Jahre Gewährleistung“. Doch alle anderen Maßnahmen, die nun fertiggestellt sind, seien genau so, wie es im Bau-und Wegeausschuss am 25.4.2012 beschlossen wurde.

Mit einer vorübergehenden Einbahnstraßenlösung und der Absperrung der eingesäten Seitenstreifen wäre zwischen dem Bauamt und den Tengeranern sozusagen eine einvernehmliche Brücke geschlagen, und „dann können wir beim Straßenfest auch dem Bürgermeister und Herrn Struckmeyer ein gegrilltes Bratwürstchen anbieten“, schmunzelte Anwohner Hartmut Dehne. Zum Lächeln war auch den anderen Nachbarn: „Wenn wir daran denken, wie früher die Feuerwehr nachts die überfluteten Keller ausgepumpt haben! Die haben tolle Arbeit geleistet!“ Bis jetzt sei in dieser Richtung zum Glück noch nichts wieder passiert und alle Keller sowie Wohnzimmer sind bis heute trocken geblieben.