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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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Ortsteiltreffen 2010 - Ende der Etappe in Holsen

Kommunalpolitik

Fröhlicher und informativer Abschluss der Ortsteiltreffen 2010

Holsen. Mit 50 Gästen bezeichnete Ortsvorsteher Hans Hamel das 8. Ortsteiltreffen als das best besuchteste, das am Donnerstagabend in Holsen stattfand.

Bei seinem Eingangsstatement nannte er die „vielen Kleinigkeiten, die bereits geschafft sind, aber noch in Angriff genommen werden müssen!“ Als besonderes High Light nannte Hamel die 750-Jahrfeier und die besondere Bedeutung des Dorfgemeinschaftshauses, das für die vielen Vereine zu einer Heimat geworden ist.

Vor allem freue er sich über die neuen Fenster in der Musikschule, fügte aber gleich einen Hinweis an, dass die Heizkörpernieschen bis zum Herbst noch zugemauert werden sollten. Ebenso regte er die seit Jahren bestehende Debatte um den Rad-Gehweg in Kümmerdingsen an und eröffnete so die Gesprächsrunde mit Bürgermeister Wilhelm Henke.

Henke jedoch bedankte sich zunächst anlässlich der letzten Etappe der diesjährigen Ortsteiltreffen sowohl im Namen des Rates als auch der Verwaltung für die vielen Hinweise aus der Bevölkerung: „Manchmal kann es ganz schnell gehen, dass die Tipps auch gleich umgesetzt werden können“ und zog eine erste Bilanz über die bereits in den letzten Wochen geäußerten und jetzt realisierten Wünsche der Hüllhorster Bürger.

Vor allem habe der Bau- und Wegeausschuss auch gleich zugestimmt, dass der Fußballverein in Holsen in Eigenleistung einen neuen Umkleideraum bauen dürfe. Einen Zuschuss von rund 300 Euro habe die Kämmerei allerdings abgelehnt. Dafür seien die Bauunterhaltungsmittel einfach zu knapp. Doch Henke sicherte zu, „wenigstens als kleine Anerkennung für dieses besondere Engagement Bier und Sprudel persönlich zu spendieren“.

Heinrich Schwettmann bedankte im Namen des Schützenvereins beim Bürgermeister und der Gemeinde, dass es in Holsen endlich wieder ein Schützenhaus gebe, machte aber zugleich auf zwei Bäume am „Roten Teich“ aufmerksam, die die Sicht für Verkehrsteilnehmer stark einschränken würden.

Manfred Koller beschrieb das wachsende Verkehrsaufkommen von LKw, die die Tonstraße nutzen würden, obwohl diese viel zu schmal sei. Henke verwies darauf, dass die Gemeinde längst initiativ geworden sei und eine dauerhafte Lösung für diesen Missstand suche.

SPD-Ortsvereinsvorsitzende Agnes Gärtner wünschte sich die „Genehmigung, auf dem kleinen Dienstweg in Eigenleistung eine klappbare Wickelkommode“ im DGH installieren zu dürfen. Beunruhigt sei man in Holsen aber derzeit über die vielen Kinder, die „Im Dorfe“/Lange Straße auf der Fahrbahn spielen oder mit ihren Skateboards fahren würden und regte an, diesen Ort als Spielstraße auszuweisen.
Henke erläuterte, dass dies mit dem Straßenverkehrsamt und der Polizei besprochen werden müsse. Auf einer Spielstraße dürfe man nur 6 km/h fahren, das sei gut für die Sicherheit der Kinder, machte aber zugleich darauf aufmerksam, dass auch damit das Parken reglementiert werden würde. Dieter Granzow vom Polizei-Bezirksdienst Hüllhorst ergänzte den Hinweis, die Kinder für diese 30er-Zone selbst Schilder malen zu lassen oder ausrangierte Spielgeräte aufzustellen, die die Autofahrer zum Nachdenken veranlassen könnten. Jedoch sei es wichtig, diese Geräte immer in Bewegung zu halten, damit die Aufmerksamkeit erhöht wird. Hans Hamel schloss damit ab, diese Möglichkeiten direkt mit den Anliegern zu erörtern.

Auch kleinere Aufträge wie defekte Beleuchtungskörper, verstopfte Rohre in Gräben oder Mäharbeiten an Straßenrändern notierte das Gemeindeoberhaupt in seiner Mappe mit dem Versprechen, dies sofort an den Bauhofsleiter weiterzugeben.

Am Ende der diesjährigen Ortsteiltreffen bedankte sich Henke für die rege Teilnahme sowie beim Bewirtungsteam, das für alkoholfreie Getränke und gezapftes Bier sorgte. Hamel lud die Anwesenden noch zu spendierten Bratwürstchen in geselliger Runde ein und schloss den Abend mit den Worten: „Ich freue mich über diese vernünftige Diskussion. Damit haben wir wieder bewiesen: Holsen ist das Dorf des guten Tons!“