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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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SPD Fraktion besichtigt neuen Jugendraum des SV Schnathorst

Ratsfraktion

Informationen direkt vor Ort

 

Der neue Jugendraum des SV Schnathorst ist fertig. Vom großen ehrenamtlichen Einsatz der Sportler und vieler Sponsoren überzeugte sich die SPD Fraktion Hüllhorst auf ihrer letzten Sitzung vor den Sommerferien.

Ein gutes halbes Jahr haben der Umbau und die Renovierung des neuen Jugendraumes beim SV Schnathorst gedauert. „Mindestens 1.300 Stunden haben unsere Fußballer und viele andere Helfer hier ihre Freizeit investiert, um aus dem alten Lager- und dem viel zu kleinen Besprechungsraum einen hellen Platz der Begegnung zu schaffen“, erklärten Fußballfachwart Bastian Wandtke und Rainer Kütemann am Montagabend.

Das ganze Jahr hindurch herrscht in den Räumen Betrieb. Darunter auch Schulungen, Besprechungen und Treffen der Aktiven. „Wir mussten uns auch nach den DFB-Statuten richten“, erklärte Wandtke, denn hiernach war ein Jugendkonzept erforderlich.

20.000 Euro hat allein das Material für den gesamten Umbau gekostet. Doch Spender gab es viele, so die SVler: Die Gemeinde gab beispielsweise einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro. „Und die Sparkasse war ebenfalls mit 5.000 Euro dabei. Sie sind von unserem Schiedsrichter-Projekt in Kooperation mit der JVA Herford und der Sepp-Herberger-Stiftung so beeindruckt, dass sie uns das Geld auch für eine neue Mediatechnik spendiert haben“, betonte Rainer Kütemann.

Im neu gestalteten Jugendraum wurden auch die neuen Fenster gespendet, die Sitzbänke haben einen dunkelroten Stoffbezug erhalten, der von einem Kreuzfahrtschiff stammt, die Tischplatten wurden in China mit der Gravur des SV-Logos gefertigt und ebenfalls als Geschenk überreicht. Die Metallarbeiten hat die Jugendhilfe Schweicheln unter der Leitung von Ralf Noltemeyer übernommen, der auch am Schiedsrichterprojekt beteiligt ist, gaben die Fußballer bekannt. „Wir haben alle Beziehungen ausgeschöpft“, lachen Wandtke und Kütemann, doch „für gut 25 Fußballer blieb noch viel ehrenamtliche Arbeit übrig. Der Boden im Jugendraum musste ausgehoben werden, neue Decken gezogen, Material kostengünstig angeschafft, ein Konzept für die Jugendarbeit geschrieben, Abwasserrohre verlegt, Estrich gegossen und einige Anträge gestellt werden.“ Neue Versorgungsleitungen für Wasser und Heizung sind durch Fachleute eingebaut worden und der Bauhof hat die Fliesenarbeiten übernommen.

„Auch der Kindergarten und die Grundschule nutzen diese Räumlichkeiten“, betonte Kütemann, der Bürgermeister Wilhelm Henke für die Unterstützung der Gemeinde dankte sowie ausdrücklich ein Lob an den Bauhof richtete.

Alles sei bezahlt, doch was die Umkleideräume anginge, wären noch einige Arbeiten nötig, zeigte Wandtke auf. Eine 30-cm-Deckendämmung wie im neuen Jugendschulungsraum würde auf jeden Fall auch in den Umkleidekabinen nötig, um Heizkosten zu sparen, weil sie nach mehr als 30 Jahren von ihrem alten Glanz verloren hätten. Darum werde sich der Verein als nächstes kümmern.

SPD Fraktionsvorsitzender Frank Picker war erstaunt über die zügige und engagierte Arbeit: „Das ist schon enorm, was hier gemacht wurde – eine stramme Leistung! Das zeigt uns deutlich, dass mit ehrenamtlichem Einsatz richtig viel erreicht werden kann“, waren auch die anwesenden sozialdemokratischen sachkundigen Bürger, Ratsmitglieder und Ortsvereinsvorsitzenden überzeugt. Auch der SPD Bürgermeisterkandidat Bernd Rührup sagte: „Mein Sohn spielt hier auch Fußball und ist begeistert“. Nach ihrer letzten Fraktionssitzung schlossen sie das politische erste Halbjahr vor Ort mit einem Grillfest ab.