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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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3. Ortsteiltreffen 2012 Ahlsen

Veranstaltungen

Im Austausch mit den Ahlsen-Reineberger Bürgern

 

Da, wo Menschen zusammen leben, ist immer etwas los. Was den einen freut, ist dem anderen ein Dorn im Auge.

So gab es auch beim dritten Ortsteiltreffen einiges, was den Ahlsen-Reinebergern wichtig war, dem Bürgermeister mitzuteilen...

Eine zugewucherte Straßenlaterne, Schlaglöcher in der Straße, ein fehlendes Bushaltehäuschen... 

Ahlsen-Reineberger Bürger haben viele Anregungen
Drittes Ortsteiltreffen mit hitzigen Diskussionen

Die "To-Do-Liste" in der blauen Mappe von Bürgermeister Wilhelm Henke, in der alle Anfragen der Bürger auch bei den jährlichen Ortsteiltreffen notiert werden, war 2011 noch lang. Am Mittwochabend beim dritten Ortsteiltreffen in diesem Jahr berichtete Ortsvorsteherin Marlies Rahe zufrieden über die erledigten Aufgaben.


Vor allem freute es Rahe, dass die Damen-Toilette in der Schule nun rechtzeitig zum Jubiläum der Kindertagesstätte "Tausendfüßler" fertig geworden sei und richtete auch im Namen der Leiterin, Christina Kahlke ihren Dank an die Nachbarn aus, die beim Bewegungsfest zu Besuch waren. Doch nach wie vor bestünde der Wunsch, dass ein Hinweisschild auf Grundschule und Kindergarten an der Hauptstraße aufgestellt werden sollte.

Und schon kamen einige Anwohner "in Fahrt" und entfachten eine lebhafte Diskussion über "viele kleinere Probleme", die sie dem Bürgermeister mitzuteilen hatten:

Diesmal sorgten nicht wie bisher "die randalierenden und lärmenden Jugendlichen" für Unmut bei einigen Anwohnern, sondern die eine oder andere Feierlichkeit im Vereinsraum des Heimatvereins Singkreis-Ahlsen in der Grundschule, die sich auch bis "Am Sportplatz" erstrecken würden: "Das geht bis drei Uhr morgens so" und dann gäbe es den ruhestörenden Lärm, wenn die Autotüren knallen und die Pkw zur Abfahrt starten. Hans-Ulrich Beckschewe beschwichtigte: "Wir feiern doch alle gerne! Während meiner 25-jährigen Vorstandsarbeit habe ich nur dreimal eine Feier abbrechen müssen."

Ums Abwägen zwischen Dringlichkeit und Bezahlbarkeit, so Henke, ging es vor allem bei den Beschwerden um einige Straßen der Ahlsen-Reineberger, doch "nichts ist für die Tonne; dies ist ja keine Showveranstaltung, sondern wir nehmen alles ernst", hob Henke ausdrücklich hervor. Ein Problem seien nach wie vor Zweiradfahrer, die den Heideweg als Rennstrecke nutzen - auch ohne Helm, bemängelte ein Bürger, doch hier sei die Gemeinde nicht in der Verantwortung, so Henke "hier helfen wohl nur Bußgelder, wenn sie erwischt werden". Als nicht hinnehmbar, aber schnell zu beseitigen wurde die zugewucherte Laterne am Taubenweg genannt.

Und dann gäbe es noch "die quadratmetergroßen Schlaglöcher an den Stichwegen zum Drosselweg". So sei es schon mal etwas wert, dass wenigstens an der Krugkampstraße durch das Schild "Straßenschäden" darauf aufmerksam gemacht würde. "Löcher machen wir natürlich zu. Das sind die Dinge, die wir sofort erledigen können", versicherte Henke, doch im Haushalt stünden jährlich nur 100.000 Euro für Deckenerneuerungen der Gemeindewege zur Verfügung.

Die Fraktionsvorsitzenden schauen sich diese Mängel an und erstellen dann eine Prioritätenliste nach Dringlichkeit, hieß es im Anschluss.

Ein- bis zweimal im Jahr mäht der Bauhof am Brinkhof und Wiesengrund, doch zurzeit würden dort am Wegesrand Disteln und Brennnesseln meterhoch wachsen "wie ein Drecksloch", beschrieb Joachim Wudke.

Für hitzige Diskussion unter den Ahlsen-Reinebergern sorgte auch ein fehlender Mülleimer an einer Bushaltestelle oder der liegengebliebene Rasenschnitt auf einigen Grabstellen, was sich der Bürgermeister sofort notierte.

Wenig Aussicht auf baldigen Erfolg mache die Verlängerung des Radweges an der L 773. "Es gibt einen Plan der Straßen-Baubetriebe NRW, noch zu verlängern, aber das Land habe weder das Geld dafür und fraglich ist auch, ob hier Grundstücke zur Verfügung stehen", erklärte Henke. "Wichtig ist aber", griff der Bürgermeister einen Hinweis auf, auch in Reineberg die Kinder nicht "im Regen stehen zu lassen", die an der Haltestelle Richtung Hüllhorst ohne Überdachung auf ihren Bus warteten.

Erledigt wurde ebenso das Dauerthema Glascontainer, die nun hinter der Schule "Am Pumpwerk" stehenbleiben könnten, weil sich nach langer Verhandlung das RWE bereit erklärt habe, die Hochspannungsleitungen zu verlegen, die zuvor für das Leeren der Container eine Gefahr darstellten. "Ich bin froh, dass hier so intensive Gespräche stattfinden", lobte Henke den Verlauf des Abends.

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