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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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5. Ortsteiltreffen 2012 in Oberbauerschaft

Veranstaltungen


Heiße Diskussionen beim OTT in Oberbauerschaft

Wenn die Natur ihr Recht einfordert

Gut gelaunt diskutierend trafen am Dienstagabend knapp 40 Oberbauerschafter im Dorfgemeinschaftshaus zum fünften Ortsteiltreffen in diesem Jahr ein...

...man kennt sich eben, so, wie die Probleme des Ortes, die Bürgermeister Wilhelm Henke und Ortsvorsteher Willi Oevermann mit vielen Beispielen unterbreitet wurden. Dabei halfen auch angefertigte Fotos als Beweismittel über einen zugewucherten Feuerwehrlöschteich.

Gut gelaunt diskutierend trafen am Dienstagabend knapp 40 Oberbauerschafter im Dorfgemeinschaftshaus zum fünften Ortsteiltreffen in diesem Jahr ein...

...man kennt sich eben, so, wie die Probleme des Ortes, die Bürgermeister Wilhelm Henke und Ortsvorsteher Willi Oevermann mit vielen Beispielen unterbreitet wurden. Dabei halfen auch angefertigte Fotos als Beweismittel über einen zugewucherten Feuerwehrlöschteich.

 

Oevermann hatte zunächst viel Erfreuliches zu berichten; zum Beispiel, dass die Beendorfer Straße nahezu komplett neu sei, „der Hagensiek mittlerweile eine Prachtstraße ist“ und auch die Kahle-Wart-Straße nun endlich -vom Kreis- fertig gemacht wurde.

Oberbauerschaft sei eben der schönste Ortsteil in Hüllhorst, lobte er die Heimat vor den Anwesenden – darunter einige Vereinsvorstände, der Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe, der Gemeindeheimatpfleger Dieter Lückemeier und auch Dieter Granzow: „Unser Polizist ist gut erholt aus dem Urlaub zurück und wieder voll im Einsatz“.

Polizei, Feuerwehr und auch der Bauhof „arbeiten sehr gut Hand in Hand“ – auch auf dem kleinen Dienstweg, hob der Bürgermeister lobend die gemeinsame Aktion nach der starken Regenphase im vergangenen Jahr hervor, bei der viele Gärten mit Schlamm überschwemmt wurden: „Ob das reicht, werden wir noch sehen“.

Vor allem aber legen die Oberbauerschafter Wert auf ihr Äußeres. Deshalb sei es nicht hinzunehmen, dass es Schlaglöcher an zur Zufahrt des Friedhofs an der Beendorfer Straße gäbe, sich der Boden durch das Wurzelwerk großer Bäume hebe, oder an der Bünder Straße am Kindergarten Unkraut wuchere: „wir haben den Zaun und Heckenbereich an unserem Gelände selbst neu gemacht“, erzählte Birgit Breder, Leiterin des Familienzentrums Arche und fragte, wer denn für das Stück bis zum Friedhof zuständig sei. Henke versicherte, hier zu einer Kompromisslösung zu kommen, da die Gemeinde mit dem Stück eigentlich nichts zu tun habe.

Für Besorgnis sorgte auch der zugewucherte Feuerwehrlöschteich am „Heidkamp“. „Wir haben vier Teiche und sind sie schon alle abgefahren, um herauszufinden, welche wir noch benötigen oder renovierungsbedürftig sind“, berichtete Oberbauerschafts Löschgruppenführer Michael Kasche.

Auch verwahrloste Gärten, ungeschnittene Hecken, Bäume und in Gräben entsorgtes Mähgut sind den Anwohnern ein Dorn im Auge. Vorbildlich sei hier auch das bürgerschaftliche Engagement durch die Dorfgemeinschaft, die gerade die ersten gemeindeeigenen Plätze bepflanzt:

„Wir organisieren gerne das Material und was benötigt wird“, sagte Henke zu. Positiv wurde die Innenraumgestaltung des Dorfgemeinschaftsraumes bewertet, „doch so langsam blättert der Putz an der Außenfassade ab“, bemerkte Frank Picker.

„Diesmal muss sich der Bürgermeister viel aufschreiben“, hieß es unter einigen Oberbauerschaftern, die noch weitere Hinweise mitzuteilen hatten. Scherzend schloss Ortsvorsteher Oevermann nach anderthalb Stunden lebhafter Diskussion „den offiziellen Teil: Alles, was kein Geld kostet, wird sofort gemacht“.

Infokasten

Die „To-Do-Liste“ für den Bürgermeister: Besser sichtbareres Buswartehäuschen Ecke Heidkamp; Beschnitt der Eichenkrone an der Grundschule, Reparatur der Damendusche an der Sporthalle, Absperrung beim Erntefest der Oberbauerschafter Straße bis zur B 239; Geschwindigkeitsmessung an der B 239 und Baumbeschnitt am Rad-Gehweg; Hier konnte auch Dieter Granzow die ersten positiven Pläne mitteilen. Der neu gestrichene Glockenturm in einem hellen Blau neben der rot-braun verklinkerten Friedhofskapelle sehe eher aus, „als wäre dieser Vorgang noch nicht abgeschlossen“, schmunzelten einige: „Bei gutem Wetter ist das wie ein Leuchtfeuer vor dem Wiehengebirge“.

Das Westfalen-Blatt schrieb: "Viel Arbeit in Oberbauerschaft"