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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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6. Ortsteiltreffen 2012 in Tengern

Veranstaltungen

Pressespiegel: NW und WB berichten...

 

Auch den Tengeranern liegen die Sicherheit im Straßenverkehr
und auf Rad- Gehwegen
am Herzen...

Brisantes wie die Biogasanlage, oder ein bröckender Putz am Feuerwehrgerätehaus, aber auch Unrat, Grünschnitt in Gräben und der Baustopp des Weges sowie der Parkmöglichkeiten zum Schützenhaus waren intensiv diskutierte Themen am Donnerstagabend beim sechsten Ortsteiltreffen 2012.

 

Auch den Tengeranern liegen die Sicherheit im Straßenverkehr und auf Rad- Gehwegen am Herzen; Brisantes wie die Biogasanlage, oder ein bröckender Putz am Feuerwehrgerätehaus, aber auch Unrat, Grünschnitt in Gräben und der Baustopp des Weges sowie der Parkmöglichkeiten zum Schützenhaus waren intensiv diskutierte Themen am Donnerstagabend beim sechsten Ortsteiltreffen 2012.

Knapp 40 Bürger aus Tengern konnte Ortsvorsteherin Bärbel Brockmann in der Aula der Grundschule begrüßen und bedankte sich zunächst bei Schulleiterin Grudrun Upheber als Hausherrin. Auch „neue Gesichter sind heute hier, Nachbarn mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten“, stelle Bürgermeister Wilhelm Henke fest: „Das verspricht eine lebendige Diskussion zu werden.“

So fragte die Ortsvorsteherin nach, ob nicht häufiger mal an der Huchzener Straße die Geschwindigkeit gemessen werden könnte; auch in Richtung Büttendorf, denn hier werde besonders schnell gefahren – auch durch die Motorradfahrer, die „vor allem sonntags schwer auf Achse sind“, ergänzte Eckhard Reitmeier aus Erfahrung. Dass gerade an der Huchzener Straße oft gemessen werde, bestätigte Karl-Heinz Kröger und der Bürgermeister konnte versichern, dass alles ausgewertet werde und mit dem Polizeibeamten Dieter Granzow besprochen. „Wir können hier nichts machen! Das geht nur, wenn wir etwas in den Köpfen der Menschen bewegen oder über die Bußgelder“, so Henke, „die Verkehrsschilder hängen da ja nicht zum Spaß“.

Schön sei es ja, dass die Straßendecke auf der Schulstraße erneuert wurde, aber „selbst in den Ferien heizen hier die Fahrer. Was ist, wenn die Kinder erst wieder unterwegs sind?!, zeigte sich Gudrun Upheber besorgt.

Auch Carsten Stegmann sorgt sich über die Raserei auf dem Mühlenbruchweg, „der gerade morgens zu einer Hauptverkehrsstraße wird 100 km/h wären zwar erlaubt, aber auch die rechts-vor-links-Vorschrift würde ebenso missachtet. Seine Anregung: der Mühlenbruchweg als Einbahnstraße oder zumindest auf 50 km/h runter zu setzen. Der Bürgermeister versicherte, dass all diese Beobachtungen mit in die nächste Verkehrsschau genommen werden.

Wenig Verständnis hatten die Anwohner für die Schwerlaster, die an der Löhner Straße einfach tagelang geparkt würden, so dass den Verkehrsteilnehmern, die auch zum Vorwerk einfahren oder von dort kämen, die Sicht versperrt würde. Dieses Problem ist dem Gemeindeoberhaupt bekannt: „Wir wissen, dass die LKW-Fahrer keinen Platz zum Parken auf den jeweiligen Firmengeländen bekommen und somit sich woanders ihren Platz suchen“. Gespräche mit den Verantwortlichen seinen schon geführt worden. Hennrich Blöbaum berichtete im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Tengern, dass ein langer Riss in der Außenfassade des Feuerwehrgerätehauses sei und der Putz beim nächsten Frost abzubröckeln drohe. Auch in der Garage würde der Putz wegen Feuchtigkeit abbröckeln: „Wir machen ja schon viel selbst, aber wenigstens die Wand in der Garage sollte fertig gemacht werden“, wünschte er sich. Doch auch dies sei wie vieles andere in einer Dringlichkeitsliste, und letztlich der Haushaltsplan und der Kämmerer entscheiden, wofür das Geld zuerst ausgegeben würde, „auch, wenn das für die Feuerwehrleute frustrierend ist“, so Henke.

Für hitzige Diskussion sorgte auch die Beobachtung einiger Tengeraner, dass seit kurzem rund 200 Meter Feldweg im Siekfeld geschottert seien, mutmaßend, dass dies zur besseren Anlieferung des Mais für die Biogasanlage dienen könnte. Hier gab Henke an: „Das waren wir nicht!“ und werde sich darum kümmern. Auch die Steinbrede werde hierfür genutzt, wie auch als Industriegebietszufahrt. „Das ist nicht gerade vertrauensförderlich“, gab der Bürgermeister an, denn die Vereinbarungen seien anders.

Schulleiterin Grudrun Upheber freute sich über die neuen Spielgeräte, die nun für die Kinder zur Verfügung stünden und eifrig genutzt würden. Der Weg zum Schützenhaus mit neuen Parkmöglichkeiten sei derzeit auch „stinkend wie Gülle“, weil dort schon seit 8 Wochen der Grünschnitt liegen würde. Die anderen Sportanlagen in der Gemeinde werden „auch einmal wöchentlich gemäht und dann der der Grünschnitt gemulcht“, erklärte Henke.

 

Dorfentwicklung

Horst Jording erinnerte an einen „vor Jahren gestellten Antrag des Heimatvereins, einen Dorfentwicklungsplan für Tengern zu erstellen“. Dieser Antrag würde jetzt wieder im Zuge des Brückenkopfes wieder mit aufgenommen, allerdings müsste berücksichtigt werden, was ein dorfgerechter Ausbau bedeute und welche Kosten auf die Anwohner zukämen, gab Henke zu bedenken. Ernst-Wilhelm Rahe, SPD-Landtagsabgeordneter und selbst Tengeraner berichtete von Nachbarkommunen, die eine Art Zukunftswerkstatt als Vorläufer für die Dorfentwicklungsplanung gestartet hätten: „Das sind Vorbilder, die wir fragen könnten und auch einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen“.

Erfreuliches sei hingegen am Brückenkopf zu vermelden, denn dort „sind nun alle Unterführungsarbeiten abgeschlossen“. Ab dem 20. August könnte dann mit dem Bau der neuen Brücke gerechnet werden, der rund sechs bis acht Wochen dauere. „Die Anliegerbeiträge erhöhen sich erfreulicherweise nicht!“, gab der Bürgermeister an.

Hier finden Sie mit einem Klick den Artikel des WB: "Brückenbau beginnt in 2 Wochen"