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Achim Post für Minden-Lübbecke im Bundestag

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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

BerndRuehrupPortrait

 

7. Ortsteiltreffen 2012 in Schnathorst

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Bei der vorletzten Station der diesjährigen Ortsteiltreffen fanden sich gut 25 Schnathorster im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) ein, um Bürgermeister Wilhelm Henke und Ortsvorsteher Reinhard Scheerer auf einige gefährliche Straßenführungen aufmerksam zu machen und sich über andere Probleme auszutauschen.

 

Scheerer freute sich vor allem bei seiner Begrüßung über die Anwesenheit von Pastor Laabs und Hüllhorst´s Bezirksbeamten Dieter Granzow sowie den heimischen Landtagsabgeordneten EWi Rahe.

Einen besonderen Dank richtete der Ortsvorsteher zunächst an alle Beteiligten sowie Spender und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die den Platz am DGH so gut hergerichtet haben: „Das Markanteste sind wohl die erhebliche Eigenleistung der Schnathorster“.

Lob richtete auch Hans Schitalski an die Beteiligung der Bürger, von denen viele Privatleute ein Darlehen gegeben hätten, um den Sport- und Basketballplatz zu erneuern.

Die Hüllhorster machen viel in Engagement und Eigenleistung “Darum können wir wohl zu Recht sagen: Hüllhorst – Leben in guter Atmosphäre. Das zeichnet unsere Gemeinde aus“, richtete der Bürgermeister den Dank der Verwaltung und des Rates aus.

Schnathorst als Siedlungsschwerpunkt habe aber auch einige Stellen, an denen die Verkehrssicherheit bemängelt wurde. So sei das Buswartehäuschen im Struckhof verschmiert und der Rad-Gehweg nicht gemäht. Zuständig sei hier die Straßenmeisterei Löhne, die bereits von der Verwaltung darüber informiert wurde. Was den liegengebliebenen Hundekot an einigen Stellen anginge, so sei hier der Hundehalter in der Verantwortung, merkte Henke an und verwies darauf, dass die Hundehalter erneut einen Merkzettel erhalten würden: „Es handelt sich hier um eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 100 Euro Strafe geahndet werden kann“.

Zu den Geschwindigkeitsübertretungen äußerte sich Dieter Granzow: „Wir haben eine intensive Blitzaktion hinter uns und werden sie auch fortsetzen“, aber jeder Bürger könne sich auch in Minden melden und Stellen nennen, auf die noch einmal geachtet werden soll.

Ein möglicher Kreisel im Bereich Mindener Straße/Tengerner Straße kam zur Sprache und wurde als Bitte direkt an den heimischen Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe gerichtet: „Ich habe schon einen Termin mit dem Leiter von Straßen NRW und werde das Thema auch ansprechen. Aber die Frage ist ja, ob der Platz für einen Kreisel hier ausreicht und überdies den Verkehrsfluss verbessern würde“.

Zu den weiteren Gefahrenzonen zählten die Schnathorster noch ein Schlagloch auf der Kreuzung Höchte/Brinkhofweg, Hecken, die die Sicht für PKW erschweren, oder auch die Ausfahrt am Wulfsiek, wo ein Spiegel angebracht werden könnte. „Aus unserer Erfahrung ist ein Spiegel schwierig, weil es immer auf den Winkel und die Entfernung ankommt, um besser sehen zu können“, gab der Bezirksbeamte zu bedenken.

Für Unwohlsein sorgte, dass der Giebel eines verfallenen Fachwerkhauses an der Bergstr./Bollweg auf den Weg runterstürzen könnte. Dieses Haus stünde bereits in der Denkmalschutz-Liste, berichtete der Bürgermeister. So habe man sich das Haus bereits mit der Denkmalpflege Münster und dem RP Detmold angesehen. „Es gäbe auch eine gute Finanzierungsmöglichkeit durch die Stiftung NRW, um hieraus vielleicht etwas für den Heimatverein herzurichten“, so Henke weiter, aber das würde auch viel Eigenleistung bedeuten.

 

Zum Abschluss des Ortsteiltreffens richtete Scheerer einen besonderen Dank an die Freiwillige Feuerwehr, die mit mehr als 3,5 Tausend Stunden zusätzlicher Eigenleistung nach ihrem Feuerwehrdienst das Feuerwehrgerätehaus erneuert haben.

Für viel Applaus sorgte auch ein Vorschlag von Hans Schwitalski: „Vielleicht kann sich die Verwaltung ja eine eigene Kuh anschaffen, damit die gemeindeeigenen Flächen an Straßen und Wegen nicht gemäht werden müssen, sondern ganz natürlich kurz gehalten werden können. „Das ist ja nicht ganz ernst gemeint, aber ein großes Lob an den Bauhof!“, denn bei 12 Mitarbeitern, von denen 1 Drittel für den Grünschnitt zuständig sind, „kann eben nicht alles sofort gemacht werden“, lobte er die Arbeit.

 

Die Presseberichte finden Sie hier als pdf-Dateien.

Das WB berichtete: "Schnathorster wünschen sich Kreisel"

Die NW schrieb: "Von Kreiseln, Hundekot und Kühen"