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Bernd Rührup (Hüllhorsts Bürgermeister)

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8. Ortsteiltreffen 2012 in Bröderhausen

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Viel ist geschafft, einiges gibt es noch zu tun!

?Manches löst sich schon im Gespräch bei den Ortsteiltreffen?, begrüßte Bürgermeister Wilhelm Henke die Anwesenden, bevor es zum letzten Mal in diesem Jahr hieß ?Feuer frei?. Doch die Bröderhausener hatten nicht viel, das sie ihrem Ortsvorsteher Thomas Sieker und Wilhelm Henke mit auf den Weg geben konnten.

„Manches löst sich schon im Gespräch bei den Ortsteiltreffen“, begrüßte Bürgermeister Wilhelm Henke die Anwesenden, bevor es zum letzten Mal in diesem Jahr hieß „Feuer frei“. Doch die Bröderhausener hatten nicht viel, das sie ihrem Ortsvorsteher Thomas Sieker und Wilhelm Henke mit auf den Weg geben konnten.

So standen am Ende der diesjährigen Ortsteiltreffen nur einige wenige Stichworte auf den Notizzetteln der Gastgeber.

„Dies ist die letzte Station“, dankte Henke zu Beginn des 8. Ortsteiltreffens allen Ortsvorstehern, die für diesen Austausch „den Rahmen schaffen, damit die Leute auch gerne kommen“. Ganz traditionell informierte Henke zusammen mit dem Ortsvorsteher darüber, was alles im zurückliegenden Jahr geschafft wurde. Dazu gehöre zum Beispiel das abgedichtete Dach des Feuerwehrgerätehauses oder das Türmchen des Dorfgemeinschaftshauses (DGH):

„Natürlich schauen wir uns das jedes Jahr wieder an“, versicherten die beiden. So regte Sieker an, dass es vielleicht mal einen neuen Anstrich bekommen könne; doch wegen der knappen Kassen appellierten sie einmütig an die Eigenleistung der Bürger, durch die vieles schon erreicht worden sei.

Angeregt wurde, anstelle der vier Schlüssel, die derzeit zur Benutzung des DGH nötig seien, sich auf einen beschränken zu können. Henke gab an, dass es geplant sei, die Häuser mit einem elektronischen Schließsystem zu versehen; doch das sei eben auch teuer. Eine Zwischenlösung könnte sein, hier die Schlösser auszutauschen, dass nur ein Schlüssel für alle Räume benötigt werde.

Für schmunzelnde Verwunderung sorgte eine Bank am Hellweg, die es nun nicht mehr gibt, „weil sie jemand mit dem Grabenhäcksler abgemäht“ habe. Drum herum sei es nicht sonderlich zugewachsen gewesen, so dass man diese Bank eigentlich hätte wahrnehmen müssen, berichteten einige Bröderhausener. „Vielleicht sollten wir unsere Bänke leuchtend rot anstreichen, damit sie nicht übersehen werden“, schmunzelte Ortsvorsteher Sieker.

Weil die Dachrinne an der Friedhofskappe immer wieder tropfe, sicherte Henke zu, sich um die Reparatur oder Erneuerung zu kümmern. Auch für Draht werde der Bauhof sorgen, der die Rehe davon abhalten soll, die Rosenknospen am Friedhof zu fressen. Die massive Holz-Sitzgarnitur am DGH sei mittlerweile auch kaputt und die Bodensteine würden an einigen Stellen absacken. „So, wie es vor 20 Jahren geplant und umgesetzt wurde, war es auch bewilligt, denn hier sind Landesmittel geflossen“, erinnerte Henke auch an die 25-jährige Bindefrist. Einige Steine aufzunehmen und neu zu verlegen, müsse dann in Eigenleistung erfolgen. Verkehrstechnisch scheint in Bröderhausen auch alles gut zu verlaufen, denn „bei unserer Blitzaktion, die ausdrücklich vorsah, dass uns die Bürger die Stellen nennen sollen, an denen wir messen“, habe nichts ergeben, gab

Bezirkspolizeibeamten Dieter Granzow bekannt: „Aus Bröderhausen hab es keine Hinweise. Hier ist die Welt noch in Ordnung“.

Manuel Miegel von der Freiwilligen Feuerwehr berichtete: „Wir sind mittlerweile ein sehr junges Team. Aber nur 11 unserer insgesamt 26 Kameraden dürfen im Einsatzfall unseren TSFW fahren, der etwas mehr als 5 Tonnen wiegt“. Denn den unter 30-Jährigen ist es untersagt, mit ihrem Führerschein dieses Fahrzeug zu bewegen. Auch Miegel würde gerne einen Führerschein machen, damit er im Notfall die Einsatzwagen fahren darf. Doch der koste rund 5.000 Euro und wäre für diese ehrenamtliche Tätigkeit eigentlich für niemanden gerechtfertigt. Henke versicherte: „Hier tut sich was! Michael Möller, Leiter der Feuerwehr Hüllhorst wird sicherlich darüber informieren, dass das Land ein neues Programm zur Finanzierung aufgelegt habe. „Das läuft beim Kreisbrandmeister zusammen“ und könnte eine Beteiligung der Kosten bedeuten.

Bei diesen Ortsteiltreffen ginge es in erster Linie immer um Lösungen, stellte Henke am Ende heraus und sei immer sachlich, versicherte auch Sieker. „Diese lockeren Zusammenkünfte sind für die Ortsvorsteher und mich immer positiv, weil die Diskussionen hin und wieder zwar emotional, aber nie boshaft sind“, schloss Henke seine diesjährige Tour durch die Ortsteile, „da ziehe ich auch meinen Hut vor allen Interessierten, die gekommen sind“.

 

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