SPD möchte Schulsozialarbeit stärken

Veröffentlicht am 24.03.2021 in Allgemein

Erforderliche Mittel sollen im aktuellen Haushalt eingestellt werden

Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Ort zum Lernen, zum Entwickeln und zur Kommunikation untereinander. Doch die Corona-Pandemie mit wiederholt Wochenlagen Homeschooling hat deutlich gemacht, dass manche Schülerinnen und Schüler in diesen Phasen Halt und Orientierung verlieren und somit mehr Unterstützung seitens der Schule benötigen. Hier gilt es nach Auffassung der SPD-Fraktion das Lehrpersonal durch eine personelle Aufstockung in der Schulsozialarbeit zu entlasten.

Wie wichtig Schulsozialarbeit im Schulalltag ist, wurde den Sozialdemokraten in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Sport, Familie und Kultur durch die Stellungnahmen von Gudrun Upheber, als Vertreterin der Grundschulleitungen in Hüllhorst und ihrem Kollegen Jörg Rümpel, Leiter der Gesamtschule, eindrucksvoll geschildert.

So berichteten die beiden erfahrenen Pädagogen mit Blick auf die aktuelle Situation unter anderem von aufgetretenen Lern- und Strukturproblemen für einzelne Schüler aufgrund des fehlenden Präsenzunterrichts.

Auch für Eltern ist dieser Zustand nach Einschätzung der SPD herausfordernd, gilt es doch die Kinder zu Hause mehr denn je zu unterstützen. Der digitale Unterricht fordert die gesamte Familie, zumal die Voraussetzungen dafür nicht in jeden Haushalt optimal sind, so die Sozialdemokraten weiter.

Um die Kinder und Jugendlichen mit ihren Bedürfnissen und Problemen aufzufangen und mitzunehmen, hat die SPD-Fraktion einen Antrag zu den laufenden Haushaltsberatungen bei der Gemeindeverwaltung eingereicht. Darin wird um die Einstellung von Haushaltsmittel in den Haushalt 2021 im Personalbereich gebeten.

„Es ist wichtig, gerade jetzt die Schulsozialarbeit in Hüllhorst zu stärken. Die Aufgaben der Schulsoziarbeit sind vielfältig und werden heute als Qualitätsmerkmal einer guten Schule wahrgenommen. Dafür müssen wir jetzt die Voraussetzungen schaffen, nicht erst in ein paar Jahren“, mahnt SPD-Ratsmitglied Alfred Krause die zeitliche Dringlichkeit an.

Durch eine zusätzliche Stelle sollen laut der Fraktion notwendige Verbesserungen und eine gezieltere Unterstützung möglich gemacht werden. „Wir sehen die finanziellen Mittel als eine sehr gute Investition in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“, so Krause weiter.

 

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