Zu wenig Platz für die Feuerwehr in Oberbauerschaft

Veröffentlicht am 12.03.2021 in Allgemein

SPD möchte mit einem Antrag einen Erweiterungsbau auf den Weg bringen

Der Feuerwehr in Oberbauerschaft fehlt es laut einer Gefährdungsbeurteilung an Platz. Um die notwendige Erweiterung des Gerätehauses an der Beendorfer Straße rechtzeitig auf den Weg zu bringen, hat die SPD-Fraktion jetzt einen Antrag an die Gemeinde zur Einstellung von Planungskosten in den Haushalt 2022 gestellt.

In dem Schreiben bittet die SPD die Verwaltung, die Möglichkeiten eines Anbaus am Feuerwehrgerätehaus zu prüfen und dafür als ersten Schritt Haushaltsmittel einzustellen. Aus Sicht der Sozialdemokraten genießt die Anpassung der Feuerwehrstandorte in der Gemeinde höchste Priorität, um den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr gerecht zu werden. Daher sollte neben den gegenwärtigen Planungen für die neuen Standorte West und Ost in der Folge der Standort in Oberbauerschaft erweitert werden.

In ihrem Antrag bezieht sich die SPD auf die Gefährdungsbeurteilung des Ingenieurbüros Wienecke und Frisse aus dem Jahr 2018. Seinerzeit hatten die Experten festgestellt, dass die Alarmumkleide zu klein ist und es der Löschgruppe an einem Lagerraum zur Unterbringung von Schläuchen und anderer Ausrüstung fehlt. Diese müssten gegenwärtig in der Fahrzeughalle gelagert werden. Zudem sieht die Fraktion Handlungsbedarf für die Jugendfeuerwehr, die über keine Räumlichkeiten für Spinde und Übungsmaterial verfügt.

Grund genug, so die Auffassung der SPD, neben den Planungskosten in 2022 auch im nächsten Doppelhaushalt Mittel für den notwendigen Erweiterungsbau einzuplanen. So soll es ermöglicht werden, die Baumaßnahme Mitte 2024 erfolgreich abzuschließen. Damit wäre es bis zum Ende der Wahlperiode möglich, die Infrastruktur alle Feuerwehrstandorte in der Gemeinde auf einen zeitgemäßen und zukunftssicheren Stand zu bringen, so die Sozialdemokraten abschließend.

 

social media